Escobar - Paradise Lost

Cover - Escobar - Paradise Lost
Regie:
Andrea Di Stefano
Darsteller:
Josh Hutcherson (Nick), Benicio Del Toro (Pablo Escobar), Brady Corbet (Dylan), Claudia Traisac (Maria), Ana Girardot (Laure), Carlos Bardem (Drago), Laura Londoño (Maria Victoria), Lauren Ziemski...
VÖ-Datum:
20.11.2015
FSK:
ab 16 freigegeben
Medium:
1x DVD
EAN-Code:
4042564161533
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  • Titel: Escobar - Paradise Lost
  • Interpret: Di Stefano Andrea
  • Regie: Andrea Di Stefano
  • Darsteller: Josh Hutcherson (Nick) Benicio Del Toro (Pablo Escobar) Brady Corbet (Dylan) Claudia Traisac (Maria) Ana Girardot (Laure) Carlos Bardem (Drago) Laura Londoño (Maria Victoria) Lauren Ziemski (Touristin) Juan Francisco Selles (Cop)
  • Produktion: Dimitri Rassam
  • Produktionsland: USA
  • Produktionsjahr: 2014
  • Genre: Drama / Kriminalfilm
  • Spieldauer: 115 Minuten
  • Sprache: Deutsch DD 5.1/Englisch/Spanisch/Mehrsprachig DD 5.1
  • Mehrkanalton: Dolby Digital 5.1
  • Bildformat: 1:2 35/16:9
  • Format: DVD
  • Medium: DVD
  • System: DVD
  • Features: Making of Interviews Trailer

  • "Onkel Pablo" könnte das Spielfilmdebüt von Andrea Di Stefano heißen liefert es doch eine Innenansicht des "König des Kokains" den Benicio Del Toro brillant zum Leben erweckt. Wogende Palmen rauschendes Meer. Eine Idylle. Die kanadischen Brüder Nick und Dylan sind an der kolumbianischen Küste gestrandet nahe Medéllin wollen sie sich den Traum von einer eigenen Surfschule erfüllen. Nick verliebt sich in Maria die sich auf Werbetour für ihren Onkel befindet der ein öffentliches Amt anstrebt. Dieser ist niemand geringerer als der Drogenbaron Pablo Escobar der den jungen Mann bald in seine "Hütte" ein luxuriöses Urwaldanwesen einlädt. Als er erfährt dass lokale Ganoven den Brüdern das Leben schwer machen verspricht er "die Dinge zu regeln". Über zwanzig Jahre sind seit dem Tod von Escobar vergangen vergessen ist er nicht. Kokainhandel machte ihn zum Milliardär Hunderte von Toten werden ihm zugeschrieben. Dennoch wird er in seiner Heimat immer noch von vielen - auch wegen seiner kurzen Politkarriere als Kongressabgeordneter - als "paisa Robin Hood" verehrt als Mann des Volkes der auf seine ganz eigene Art für Gerechtigkeit sorgte. "Escobar - Paradise Lost" ist ein schauriges (Kriminal-)Drama ein schleichender Thriller der auf Tatsachen basiert und der aus der Perspektive des reichlich naiven Nick der mit "Die Tribute von Panem"-Star Josh Hutcherson gut besetzt ist erzählt wird. Eine Art "Escobar privat" liefert der in Rom geborene am New Yorker Actor's Studio ausgebildete Andrea Di Stefano in seinem Kinoerstling er interessiert sich eher für den Familienmenschen als den notorischen Verbrecher. Mit differenziertem Spiel weckt der einschlägig vorbelastete Oscar-Preisträger Benicio Del Toro ("Traffic - Macht des Kartells") den monomanen Gangster zum Leben geschickt mixt der Filmemacher nach eigenem Skript Fakten mit Fiktion. Langsam baut er die Spannung auf allmählich zeigt Escobar sein wahres Gesicht immer brutaler geht er gegen seine (vermeintlichen) Widersacher vor - und macht schließlich auch vor der eigenen Familie nicht halt. Das pittoreske (Paradies-)Setting in satten Grün- und Brauntönen von Luis Sansans fotografiert steht im harten Kontrast zur immer dunkler werdenden Story. Die solide umgesetzte Action steigert sich zum Filmende hin etwas unentschlossen bleibt die Liebesgeschichte weil sich die Faszination Nicks für die formschöne Maria (Soap-Star Claudia Traisac) nicht wirklich erschließt. Ein ambitioniertes Debüt eine sauber umgesetzte Genrearbeit getragen vom charismatischen del Toro. geh.

    Nick und Dylan haben sich an der kolumbianischen Küste ihren Traum von einer kleinen Surfschule erfüllt. Fast paradiesisch wird es als Nick sich in Maria die Nichte des Drogenbarons Pablo Escobar verliebt. An den wenden sich die Brüder um Hilfe als ihnen lokale Kleinganoven zusetzen. Der mächtige "Patron" regelt die Dinge für seinen neugewonnenen "Sohn" verlangt dafür aber schon bald Gegenleistungen. Und so findet sich Nick plötzlich in einem Kreislauf aus Korruption Gewalt und Blutvergießen wieder.

    Eine Art "Escobar privat" liefert Andrea Di Stefano in seinem Kinoerstling vor traumhafter Palmenkulisse, zeigt eher den Familienmenschen als den notorischen Verbrecher. Mit differenziertem Spiel weckt Oscar-Preisträger Benicio del Toro den monomanen Gangster zum Leben, geschickt mixt der Filmemacher nach eigenem Skript Fakten mit Fiktion. Aus der Perspektive Nicks, der mit Josh Hutcherson ansehnlich besetzt ist, wird das (Kriminal-)Drama erzählt, als formschönes "love interest" gefällt Soap-Star Claudia Traisac.
    (Quelle: mediabiz)
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